
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Galerie,
wir möchten Sie gern auf unsere kommenden Ausstellungen aufmerksam machen.
Drei wichtige Veranstaltungen finden in den nächsten Tagen statt, sowohl in der zone B (Berlin) als auch in der zone E (Essen).
1. Kenneth van Sickle, Das fotografische Werk, Vernissage: Fr. 16.05.08, 19 Uhr, zone B | Berlin
2. Eva Bertram, Filmstücke, Finissage: Sa. 17.05.08, 22 Uhr, zone E | Essen
3. Thomas Kemper, Malerei und Zeichnung der 90er, Vernissage: Mi. 21.05.08, 19 Uhr, zone E | Essen
Wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen!
Knut Wolfgang Maron-Dorn & Marc Grümmert
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - KENNETH VAN SICKLE - DAS FOTOGRAFISCHE WERK, Vernissage Fr. 16.05.08, 19 Uhr (16.05. - 06.09.2008)In der Ausstellung zeigen wir einen umfangreichen Überblick über ein bedeutendes fotografisches Werk, das in den USA bereits allgemein anerkannt und ausgestellt wurde. So sind die Arbeiten u.a. in den Sammlungen von MoMA und Met vertreten. Es ist die dritte Einzelausstellung nach der Retrospektive im Kunstverein Roter Pavillon Bad Doberan.
In dem über fünfzigjährigen Schaffen des New Yorker Fotografen und Filmemachers Kenneth van Sickle (*1932) entstand ein Werk von seltener Intensität.
Seine Arbeiten sind geprägt durch die atmosphärischen Aufnahmen von New York, Paris sowie der ewigen Bohème. In der Präsentation, die in enger Zusammenarbeit mit dem Fotografen entstand, werden alle Arbeiten ebenbürtig nebeneinander gezeigt. Vom Jazz beeinflusste schwarz-weiß Aufnahmen der fünfziger Jahre stehen Fotomontagen der siebziger Jahre und aktuellen Farbaufnahmen gegenüber. So entwickelt sich eine durch den Zeitstrom geprägte Einheit.
Am 31. Juli, um 19:00 Uhr findet ein Empfang mit dem Künstler statt.
Über den Künstler
Kenneth van Sickle studierte Malerei bei George Grosz, später bei André Lhote in Paris, zu dessen Schülern unter anderem Tamara de Lempicka, Henri Cartier-Bresson und William Klein zählten.
Zeitgleich entdeckte van Sickle die Kamera als künstlerisches Ausdrucksmittel für sich. Zu dem entstanden in mehr als 25 Jahren zahlreiche Filme verschiedener Genres. Unter der Regie von Robert Frank entstand der Film "OK End Here" (1963), "Marjoe" (1972) unter der Regie von Howard Smith und "Hester Street" (1975) unter der Regie von Joan Micklin Silver. Hervorzuheben sind hier auch die Dokumentationen über John Irving und Joyce Carol Oates.
Parallel dazu arbeitet van Sickle an seinem fotografischen Werk. Die Leica wurde zum ständigen Begleiter auf seinen Reisen. Die so entstandenen Momentaufnahmen, Porträts, Stilleben, Natur- und Stadtansichten verlassen die reine dokumentarische Ebene. Sie spiegeln vielmehr die innere Befindlichkeit des Künstlers wieder. So konnte das Bild Party, St. Germain, nur in Europa aufgenommen werden, denn in den USA herrschte noch Rassentrennung.
Zu den wichtigen Ausstellungen zählen die von Nathon Lyons kuratierte Ausstellung mit Duane Michaels, die Six-man show in der Galerie Thierry Marlat mit u.a. Henri Cartier-Bresson und Robert Doisneau in Paris und die von Ivan Dimitri kuratierte Ausstellung "Photography in the Fine Arts" im Metropolitan Museum of Art, New York.

 EVA BERTRAM - FILMSTÜCKE, Finissage 17.05.08, 22 UhrWir projizieren von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang die von Eva Bertram eigens für die zone E geschaffenen Filmstücke. Eva Bertram & Knut Wolfgang Maron-Dorn werden zu einem persönlichem Gespräch anwesend sein.

Eva Bertram (*1964), Stipendiatin für zeitgenössische deutsche Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung 2006, zeigt nach ihrer Einzelausstellung "INSELN" in der zone B (Berlin) nun Auszüge aus ihren komplexen filmischen Arbeiten der letzten 16 Jahre.
Durch die Cut-Ups, die eigens für diese Projektion geschaffen wurden, entsteht eine Montage aus Bildern von schaurig schönem Befremden im Klein- und Großstädtischen, in der Peripherie, innerhalb der eigenen Familienstruktur und in der Liebe. Überall lauern Unvereinbarkeiten zwischen Sehnsucht, Bemühung und Täuschung. Hier will sich niemand und nichts besonders wichtig machen, aber wahrgenommen werden, um überhaupt einmal existiert zu haben. Genau so. 
| THOMAS KEMPER - MALEREI UND ZEICHNUNG DER 90ER, Vernissage Mi. 21.05.08, 19 Uhr (21.05.-27.09.08) "Thomas Kemper geht mit seinen Bildern über die Thematisierung formaler Grundlagen in der Malerei, die beginnend in den Avantgarden bis heute anhält, hinaus. Jenseits struktureller Aspekte kommt durch die offene Figuration seiner zeichnerischen Fragmente eine Inhaltlichkeit hinzu, die die abstrakten Farbräume mit Handlung füllt." Stefan Kraus, 1995
Die Ausstellung nimmt Bezug auf die Arbeiten, die parallel in der artothek, Köln und im Verein für aktuelle Kunst, Oberhausen zu sehen sind.
Thomas Kemper - Malerei
08.05. - 24.06.2008
Eröffnung: 7. Mai 2008, um 20 Uhr
Einführung: Stefan Kraus, Kolumba, Köln
artothek
des Kölnischen Stadtmuseums
Am Hof 50
50667 Köln
Mo-Do 13 - 19 Uhr, Fr 10 - 17 Uhr
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Alfonso Fratteggiani Bianchi, Thomas Kemper, Ulrich Wellmann
01.06. - 13.07.2008
Eröffnung: So. 1. Juni 2008, um 11.30 Uhr
Einführung: Peter Lodermeyer, Bonn
Verein für aktuelle Kunst / Ruhrgebiet
Zentrum Altenberg
Hansastraße 20
46049 Oberhausen |

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